5 Tipps für entspannte Weihnachten mit Kind

Über meinen Weihnachts-Tick habe ich hier schon einmal berichtet (Link). Daran hat sich auch nichts verändert. Weihnachten ist und bleibt für mich ein besonderes Familienfest. In diesem Jahr fiebert auch mein dreijähriger Sohn dem Christkind voller Aufregung entgegen. Doch es gibt einen Haken: Die Todo-Listen kennen keine ruhige, besinnliche Adventzeit. Hektik, Stress und Zeitdiebe dominieren. Daher habe ich fünf Tipps – für mich – gesammelt, damit das Weihnachtsfest mit Kind auch wirklich entspannt wird.

1) Eine Vision haben

Ja, da tue ich mir mit meinem Tick natürlich leicht, eine Vision vom perfekten Weihnachtsabend zu haben: Wir feiern im engen Familienkreis, alle sind gut gelaunt, interagieren harmonisch und zuvorkommend. Die Arbeitsabläufe gehen Hand in Hand, Stress kennen wir an diesem Abend nicht. Die kitschige Harmonie übertrifft sogar jeden Hollywood-Weihnachtsfilm. Und das Leuchten in den Augen meines Sohnes ist so groß, dass wir uns sogar die Kerzen am Christbaum sparen könnten.

2) Locker & flexibel bleiben

Dass meine Vision nur im Labor funktioniert, habe ich über die Jahre gelernt. Je näher der Tag X rückt, desto schneller rennt die Zeit bzw. die Teilnehmer machen Faxen. Sei`s drum. Was wirklich zählt, ist ja das große Ganze. Und dafür braucht es eben Gelassenheit und Flexibilität. Ein Abstress-Lied im Autoradio, wenn man zum x-ten Mal zum Supermarkt des Vertrauens fährt, weil wieder etwas vergessen wurde, entspannt tatsächlich. Genauso hilft es, den visionären Zeitplan nicht in Stein zu meißeln, sondern das Überraschende als fixen Bestandteil zu sehen. Es kann ja immer passieren, dass die Schwiegermutter doch früher als geplant erscheint oder ihr eigenes Essen zum Weihnachtsdinner mitbringt …

3) Ein Kinder-Programm planen

Den gesamten Aufwand für einen gelungenen Weihnachtsabend rechtfertigt nur ein strahlendes Kindergesicht. Blöd, dass mein Sohn abends in der Regel müde wird und das gerne Spuren in seiner Laune hinterlässt. Somit gilt es, ein Programm für den Tag zurecht zu legen, dass seine Vorfreude schürt, aber ihm nicht zu viel Energie raubt. Ja, ich weiß: Hätte ich tatsächlich dieses Konzept, wäre ich vermutlich ein steinreicher Mann. Also werden wir an diesem Tag situationselastisch agieren, abwechselnd eine Zugstrecke, eine Lego-Siedlung und einen Auto-Korso bauen, ein Bild malen, Puzzle und Memory spielen, das Christkind im Garten suchen und – wie immer – hoffen, dass der Mittagsschlaf ausgiebig ist. Tatsächlich wichtig wird jedoch sein, dass ich selbst völlig entspannt auf meinen Sohn wirke.

4) Es gibt ein Leben nach Weihnachten

Jedes Jahr verstärkt sich mein Verdacht, dass das Leben nach Weihnachten bzw. Silvester nicht weitergeht. Beruflich müssen sämtliche Aufgaben oder jedes noch so kleine Projekt abgeschlossen sein. Warum auch immer. Und dann zieht dieser unheimliche Trend auch noch in die eigenen vier Wände ein. Plötzlich versucht man selbst, alles noch in diesem Jahr umzusetzen oder abzuschließen. NEIN! Es ist einfach nur Weihnachten. Alles andere kann tatsächlich warten. Allein dieser Gedanke kann bereits befreien.

5) Mit der Schwiegermutter arrangieren

Im Laufe des Jahres kommt es – manchmal – zwischen meiner Schwiegermutter und mir zu Verständnisproblemen. Es bleibt zudem jedes Jahr spannend, wann bzw. ob sie uns einen Besuch zu Weihnachten beschert. Zugegeben: Eine schwiegermutterfreie Zone erscheint durchaus verlockend. Jedoch nicht zu Weihnachten. Da darf Samuels Omama einfach nicht fehlen. Also rolle ich den roten Teppich aus und gebe mein Bestes, um doch noch Schwiegersohn des Jahres zu werden. Das Gute an Teppichen ist ja, dass sie wieder einzurollen sind …

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