7 Dinge, die ein Papa wissen muss

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Hier sind sie wieder, meine 7 Dinge. Schon in der Schwangerschaft entdeckte ich 7 wichtige Themen, die ein werdender Vater wissen muss, aber einem niemand sagt. In den drei Monaten als praktizierender Papa machten sich wieder 7 Arbeitsfelder bemerkbar, die keine Online-Literatur, kein Baby-Ratgeber und kein Expertenrat verraten. Sondern nur der ständig wechselnde Alltag eines Papas.

Stolzer Papa

Der erste Moment, sein Baby im Arm zu halten, ist nicht zu übertreffen. Dieser erste Blickkontakt mit seinem Sohn, seinem eigen Fleisch und Blut, überragt jedes bisher dagewesene emotionale Highlight im Leben eines erwachsenen Mannes. Und dieser unbeschreibliche Stolz bleibt, geht nicht weg. Im Gegenteil. Er wird mit jeder neu erlernten Fähigkeit seines Babys größer. Mittragen müssen das Freunde und Bekannte. Denn statt des Austausches über aktuelle Fußballereignisse stehen jetzt stolze Baby-Geschichten auf der Agenda.

Schönes Kind

Es stimmt wirklich: Das eigene Kind ist einfach das schönste Baby auf der Welt. Eindeutig. Wahrhaftig. Absolut konkurrenzlos. Selbst die süßesten, fotogeshoppten Model-Babys auf Hochglanzformaten verblassen neben dem eigenen Racker. Und dieser Erkenntnis folgt freilich eine rein objektive, wissenschaftliche Studie …

Stinkende Windel

Ja, es ist ein Märchen, dass die Windeln des eigenen Nachwuchses nicht stinken. Ich bin sogar der Meinung, dass allein beim Gedanken daran der Leserin oder dem Leser ein stechender, leicht säuerlicher Geruch in die Nase steigt. Denn so riecht eine Windel, die eine Verdauung babygerechter Mahlzeiten dokumentiert. Die Sauerei zu beseitigen, macht mir hingegen wenig aus. Was allerdings auch an der mentalen Betäubung durch den Geruch liegen kann.

Der Mageninhalt

Speiben, Kotzen, Erbrechen, Bäuerchen mit Inhalt – egal, wie man es auch nennen will, es bleibt, was es ist: Kotze! Und bekanntlich liegt es in der Natur der Sache, dass ein entleerter Mageninhalt beim riechenden Beobachter Ekel erregt. Davon war ich in der Vergangenheit nicht ausgenommen. Als verantwortungsvoller Babysitter meines Neffen und meiner Nichten professionalisierte ich die Speib-Abwehr, in dem ich die Spukwindel so gekonnt um sie herum wickelte, dass ich unmöglich Ziel ihres Kotzangriffs werden konnte. Bei Samuel ist das ganz anders. Ich belächle seine Fontäne und ertappe mich selbst dabei, meine markierte Kleidung erst zu wechseln, wenn mich mein Spiegelbild – oder meine liebe Ehefrau – darauf aufmerksam machen. Ganz ohne Ekel.

Baby-Lachen

Nichts, rein gar nichts, hat so eine Wirkung für einen Papa, wie das Lächeln seines Babys. In Sekundenschnelle erscheint selbst das gerade noch immens große Problem nichtig, weicht jede Anspannung nach einem harten Arbeitstag unvermeidlich aus dem erwachsenen Papa-Körper. Seit seiner sechsten Lebens-Woche begrüßt mich Samuel mit einem verschmitzten Lächeln, sobald ich am Abend bei der Tür hereinkomme. Wie resolut ich auch tagsüber oftmals auftreten muss, so sehr schmelze ich bei seinem Lächeln dahin. Und ich weiß: Die Welt ist wieder gut!

Die Kommunikation

Kommt mein Sohn vokal und verbal nach seiner Mutter, brodelt seit seiner Geburt ein starkes Kommunikationsbedürfnis in seinem kleinen Körper. Das muss irgendwie raus. Das verstehe ich. Aber wie soll ein noch so junger Mensch seiner Mama nacheifern und ohne Vokabel-Kenntnisse über 20.000 Worte an einem Tag verbrauchen? Geht nicht. Also wählt er die lautstarke, nachhaltige Kommunikation des Schreiens. Das ist dann auch zu akzeptieren. Zumindest erkläre ich mir so seine abendlichen Schreianfälle, um in meiner Ratlosigkeit als Papa Ruhe und Verständnis zu zeigen.

Der Triumph des Beruhigens

Wird das Schreien nicht mehr als Kommunikationsinstrument verwendet, sondern steht das Baby aufgebracht und emotional einfach neben sich, betritt ein Papa unweigerlich die Champions League des Beruhigens: Verwandelt er diese lautstarke Unpässlichkeit gar in ein Lächeln, kommt das einem Sieg im Finale der Königsklasse gleich. Der Weg dorthin ist stets steinig und schwer. Vergebens ist meist die Suche nach Gründen für das scheinbar unmotivierte Training des jungen Stimmorgans. Helfen keine Basics, wie das Wechseln der Windel oder Essen, kein Positionswechsel, keine Ablenkung, kein Herumtragen, droht die väterliche Verzweiflung das Baby zusätzlich zu verunsichern. Bis man – ganz unbewusst – diese eine Aktion startet und sein Kind damit gänzlich beruhigt. Was diese eine Tat war, wissen die Eltern meist selbst gar nicht. Scheint auch nicht wichtig, weil sie am nächsten Tag ihren Nutzen wahrscheinlich nicht mehr erfüllt. Denn jeder Tag ist anders. Was bleibt, ist allerdings der Triumph, seinem Kind, die Ruhe und anscheinend den Schutz zu geben, den es in diesem einen Moment gerade braucht.

 

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